Die Pfahnl Backmittel GmbH setzt auf hersteller- und produktneutrale Beratung bei der Einführung eines neuen ERP-Systems

Die Pfahnl Backmittel GmbH setzt auf hersteller- und produktneutrale Beratung bei der Einführung eines neuen ERP-Systems

Hagenberg, 08.06.2006 – Für eine unvoreingenommene Beurteilung der spezifischen Anforderungen an das neue ERP-System sowie zur Erreichung einer hohen Investitionssicherheit setzte die Pfahnl Backmittel GmbH auf hersteller- und produktneutrale Beratung durch die ERP-Experten der FAW GmbH aus dem Softwarepark Hagenberg.

„Die Neu-Einführung eines auf die Prozesse des gesamten Unternehmens abgestimmten ERP-Systems stellt für einen Mittelstandsbetrieb eine beträchtliche Investition dar. Eine hersteller- und produktneutrale externe Beratung ist dabei wichtig für ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis und Investitionssi-cherheit.“, betont Herbert Pfahnl, Geschäftsführer der Pfahnl Backmittel GmbH.

Die IT-Infrastruktur der Pfahnl Backmittel GmbH ist in den letzten Jahren kontinuierlich mit dem Unter-nehmen mitgewachsen. Wie in vielen Unternehmen deckt das ERP-System längst nicht mehr alle Ge-schäftsprozesse optimal ab und soll deshalb durch ein neues, auf die Geschäftsprozesse abgestimmtes ERP-System ersetzt werden.

Strukturierte Vorgehensweise

Zu Beginn wurde von den FAW-Experten ein IT-Anwendungssystemkonzept erstellt, das auf einer Analyse der Kerngeschäftsprozesse und der Definition der benötigten Softwaresysteme für die verschiedenen Aufgabenbereiche fußt. Ebenso erfolgte die Definition der grundlegenden Aufgabengebiete je Softwaresystem, sowie des Zusammenspiels der Softwaresysteme untereinander (Integrationssicht).

Anschließend erfolgte die Definition der grundlegenden benötigten ERP-Teilsysteme zusammen mit deren wichtigsten Funktionen im Hinblick auf die geforderten organisatorischen Verbesserungen durch den Einsatz des neuen ERP-Systems. Basis dafür war eine umfangreiche Analyse aller Hauptgeschäftsprozesse.

„Grundlage der engeren Anbieterauswahl ist eine Longlist von möglichen Anbietern, die wir aufgrund unserer Erfahrung gemeinsam mit dem Kunden erstellen“, erzählt Dr. Peter Regner, Bereichsleiter für Informationsmanagement der FAW GmbH. „Die Auswahl der Shortlist-Kandidaten erfolgt in der nächsten Phase in einem umfangreichen Auswahlverfahren nach funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und demographischen Kriterien, die im Rahmen einer Feinspezifikation unter starke Miteinbeziehung der Key-User des Kunden definiert werden.“

Nachdem exakt definiert war, welche Abläufe durch die Standardmodule der ERP-Systeme der Shortlist-Anbieter abgedeckt werden können und welche individuellen Anpassungen erforderlich sind, wurden die Anbieter zur Angebotslegung aufgefordert. Nach 2 Angebotsrunden je Anbieter wurde an den Kunden die Empfehlung abgegeben, mit welchem Anbieter in die Vertragsverhandlung gegangen werden soll.

Darüber hinaus unterstützten die Experten der FAW GmbH den Kunden als objektive Drittinstanz bei der konkreten Ausgestaltung des Vertrages und übernahmen das gesamte Projektmanagement und -controlling während der Einführungsphase des neuen ERP-Systems.

„Vor allem die permanente Überwachung des fachlich-inhaltlichen Projektfortschritts und die Antizipierung drohender Risiken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Projektdurchlaufzeit, Qualität, Funktionalität und Kosten ist neben der Anbieterevaluierung ein bedeutender Aspekt für die erfolgreiche Einführung eines ERP-Systems.“, so Dr. Thomas Wiesinger, Informationsmanagement-Experte von der FAW GmbH.